Josefskirche

Oberperfussberg

Auszug aus der Chronik zur 25 Jahr-Feier der St. Josef's Kirche

Zur Vorgeschichte:

Josef Mair - als Lackner Seppl bekannt - schwebte schon lag der Neubau einer kleine Kirche in Oberperfuss-Berg vor Augen. Es gelang ihm auch, viele Bewohner von den Ortsteilen Kammerland bis Hinterburg für seinen Plan zu begeistern.

Über den Bau der Kirche:

Bei der Gründungsversammlung am 02. Mai 1969 wurde beschlossen, den neu gegründeten Verein unter den Namen "Notkirchenbau Oberperfuss-Berg" mit Statuten und allem notwendigen Drum und Dran bei der Bezirkshauptmannschaft Innsbruck anzumelden und den Kirchenneubau in die Wege zu leiten.      
Für die Planung und allen technischen Angelegenheiten wurde Baumeister Ing. Franz Haider in Zirl vorgeschlagen, der nach reiflicher Überlegung auch bereit war, diesen Auftrag anzunehmen.

Nach mehreren Besprechungen wurde bereits im August 1969 ein Entwurf und kleines Model vorgelegt. Im September wurde mit dem Schlagen des Bauholzes begonnen, der Waldteil wurde von Josefa Jordan gespendet. Im November konnten die ersten Pacht- und Kaufverträge abgeschlossen werden und schon vor Weihnachten stellte man die Einreichpläne, die statischen Berechnungen und die Holzliste fertig.

Im Frühjahr 1970 konnte ein Arbeitsausschuss gegründet werden, dem Franz Haider, Josef Mair, Karl Gritsch und Josef Gritsch angehörten, welche während der Bauzeit öfters zusammen kamen und selbständig Entscheidungen treffen konnten.

Nach allseitiger Zustimmung wollte man nun bei der Gemeinde um Erteilung der Baubewilligung ansuchen:   
Von Seiten des Herrn Pfarrers und der Gemeinde Oberperfuss ist zwar ein Bauwille vorhanden, ein Kostenzuschuss ist von beiden Seiten jedoch nicht zu erwarten: "Es besteht verstärkt die Angst, die Gemeinde könnte gespalten werden".

Am 15. Jänner 1971 wollte man dem Herrn Bischof die Pläne vorlegen, er verwies an seinen Baumeister und zeigte keinerlei Verständnis für den Kirchenbau.

Ende Jänner 1971 wurde das Bauansuchen bei der Gemeinde eingereicht und am 07. Mai 1971 fand die Bauverhandlung statt, das Ansuchen wurde genehmigt. Der Baubeginn folgte im Herbst 1971 und im Frühjahr 1972 wurde der Rohbau zügig vorangetrieben, im Sommer der Dachstuhl aufgestellt und im Spätherbst folgte die Eindeckung und diverse Installationsarbeiten.

Am Heiligen Abend 1972 konnte in der noch im Rohbau befindliche Kirche die Mitternachtsmette und somit die erste Heilige Messe gefeiert werden!

Bei der Jahreshauptversammlung am 09. Februar 1973 wird bereits an die Weihe der Kirche gedacht: zu Ehren des Schutzpatrons der Arbeiter - und auch in Würdigung von Lackner Seppl - soll sie den Namen "ST. JOSEFKAPELLE" erhalten. 

Im Herbst 1973 wird der Plan erwogen, einen Kirchturm zu bauen, bereits am 28.März 1974 war die Bauverhandlung und schon nach wenigen Wochen war der Turm fertig.

Am 23. Mai 1974 wurde die St.Josefskapelle feierlich eingeweiht. Im Juli 1974 fand die Glockenweihe statt. Eine Glocke war von der ehemaligen Kapelle in Aigling vorhanden, eine zweite wurde noch gegossen. Glockenpatin war Juliane Haider.

Am 11. August 1974 starb Josef Mair vulgo Lackner Seppl – dieser Mann hat mit „seiner Kirche“ ein unvergängliches Denkmal gesetzt.

Pfarrer Walter Czernohaus ist es zu verdanken, dass aus der Kapelle eine richtige Kirche – mit Allerheiligsten und ewigen Licht – wurde. Im Jahr 1986 wurde eine Orgel angekauft und eingebaut.

Bei der Generalversammlung am 12. Februar 1990 wurde beschlossen, dass der Verein „Notkirchenbau in Oberperfuss-Berg“ nun in „Verein zur Erhaltung der St. Josef’s Kirche in Oberperfuss-Berg“ umbenannt wird.     
Ihm obliegt die laufende Instandhaltung des Kirchengebäudes.

 

 

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